Ein paar Kleinigkeiten scheinen jetzt gewiss, z. B. die Regionen und ihre Regionsleiterinnen und Regionsleiter.

Derzeit ungewiss, wie die Dienstverträge für jene Kolleginnen und Kollegen aussehen werden, die im neuen Jahr zu arbeiten begonnen haben.

Ausgebaut sollen die Möglichkeiten der Teilzeitarbeit im sozialpädagogischen Bereich werden. Dieser Punkt fällt künftig in die Zuständigkeit der Personalentwicklung, d.h. einem lange von der Personalvertretung geforderten Bereich zur Verbesserung des gesamten Personalmanagements. Ab nun eingebunden in die Organisationsstrategie der MAG ELF[1].

Spannend wird wohl, wie weiterhin mit den Unterschieden zwischen den Vollzeitkräften und den Teilzeitkräften im sozialpädagogischen Bereich umgegangen wird. Werden neue Lösungsmöglichkeiten für anfallende Probleme gefunden werden?

Wird derzeit in die verschiedenen Bereiche reingehört, so klingt der Widerhall meist so:

Ja wir haben einige 30iger. Das Stundenkontingent ist halt bald aufgebraucht. Dann müssen wir 45iger wieder ran. Ist halt schwierig. Überlege mir auch schon nur mehr 30 Stunden zu arbeiten. Das ist vielleicht besser machbar.
Bin auf 30 Stunden runter gegangen. Ist halt schon weniger Geld. Nur mehr Mehrstunden werden ausgezahlt. Aber sonst ist das mit Kind und Kegel / mit Work-Life-Balance / mit Pflegetätigkeiten meiner kranken Eltern … nicht zu schaffen. Das ständige Einspringen kann ich nicht leisten. Ist aber auch schwer auszuhalten, wenn ich sehe wie die 45iger rein hakeln.

Ähnliches hat sicher schon jeder von uns gehört und mit dieser Problematik wird das Erarbeiten und  Einhalten einen Dienstplanes schnell zur Schwierigkeit. Auch Terminvereinbarungen mit anderen Teilzeitkräften, z. B. aus der Sozialarbeit, bringen öfters Probleme.

Wie kann die Lösung aussehen. Was sieht die Organisationsstrategie hier vor?

Wichtig erscheint, dass die Kolleginnen und Kollegen diese Probleme nicht an der Basis klären. Es soll hier kein „Klassenkampf“ ausbrechen.

Wir brauchen die Teilzeitposten für jene, welche aus der Kinderkarenz zurückkehren, andere (familiäre) Leistungen erbringen oder mit zunehmendem Alter Stunden reduzieren möchten. Mit der etwas höheren Distanz bringen sie manch interessanten Aspekt in den Berufsalltag.

Wir brauchen ebenso Vollzeitposten für jene, die den Lebensunterhalt ihrer Familie sichern müssen, sich 100% für diesen Job berufen fühlen. Mit der vermehrten Anwesenheit können sie den roten Faden im Arbeitsalltag besser halten.

Streit und Zank sollte auf der Ebene der Basis verhindert werden. Dies ist ein Problem der Hierarchie und darf das Arbeitsklima in Wohngemeinschaften, Krisenzentren und zwischen den verschiedensten Bereichen der Sozialen Arbeit nicht beeinflussen.

[1] Organisationsentwicklungskonzept der MAG ELF. Stand: 1.2.2018

Grafik: creativeart / Freepik

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