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Die KIV/UG wünscht allen KollegInnen einen guten Start in ein erfolgreiches neues Jahr!

Ein anstrengendes Wahljahr liegt hinter uns, die Personalvertretungsarbeit hat trotz des großen Aufwands im Frühling nicht geruht. Raum für Verbesserungen gibt es immer; trotzdem gibt es viel, was wir als KIV/UG zusammen und in den Bereichen weitergebracht haben, Dinge, mit denen wir uns beschäftigen und die dazu beitragen, die Arbeitswelt für alle unsere KollegInnen erträglicher und fairer zu gestalten.

Wir haben deshalb einen auszugsweisen Rückblick auf die Erfolge der KIV/UG 2014 zusammen­gestellt – zum Lesen, Herzeigen, Resümee ziehen und als Ausgangspunkt für die Arbeit, die 2015 auf uns wartet.

Gesamt; Bundesländer; Büro

  • Unser Antrag zur Altersteilzeit wurde bei der Landeskonferenz angenommen, Kollege Meidlinger unterstützt das Vorhaben.
  • Die KIV/UG unterstützte die im Juni 2014 von der UG im Parlament eingereichte BürgerInneninitiative „Arbeitszeit FAIRkürzen, Arbeit FAIRteilen“ für eine Arbeitszeitvekürzung, statt einer Ausweitung.
  • Teilnahme am Aktionstag gegen TTIP, TiSA, CETA.
  • Bei den Gewerkschafts- und Personalvertretungswahlen 2014 in Wien konnte sich die KIV/UG insgesamt 86 Mandate in der Personalvertretung und 22 Mandate in der Gewerkschaft sichern. An einigen Dienststellen gab es Verluste, wir durften uns aber unter Anderem
  • Es fanden Plena unter anderem mit folgenden Vortragenden statt:
    • Dr. Lisbeth Nadia Trallori, feministische Soziologin und Politikwissenschaftlerin.
    • Dr. Hans Zeger, Mitglied des österreichischen Datenschutzrates.
    • Eva Geber, Autorin verschiedener politischer Bücher, wie z.B. „Der Typus der kämpfenden Frau“.
    • Mag. Mag. Michaela Mayer, Juristin (Fremden- und Asylrecht, EU-Recht).
    • Ignacio Fernandez, Mitglied der Spanischen Podemos-Bewegung.
    • Bernhard Stoik, Klinik der Solidarität.
  • Anti-Burnout Seminar mit Stefan Geyerhofer (Anleitung zum Burnout). Stefan Geyerhofer legte im Seminarkabarett auf humorvolle Weise dar, wie mensch am schnellsten und sichersten ins Burnout kommen kann, welche Anzeichen erkennbar sind und was zu tun ist, damit dieser Zustand möglichst erhalten bleiben kann.

Bundesländer

Vorarlberg

Teilnahme am erfolgreichen AK-Wahlkampf von „GEMEINSAM – Grüne und Unabhängige“ (= AUGE/UG-Vorarlberg). Teilnahme an den Gehaltsverhandlungen – mit einem Abschluss von 1,6 Prozent plus 15 Euro den Umständen entsprechend erfolgreich. Das sind über 2,6 Prozent für die Mindesteinkommen und 2,2 Prozent für die Durchschnittseinkommen. Endlich Anerkennung als Fraktion in der GdG-KMSfB-Vorarlberg.

Innsbruck

Kampf um das Jobticket für alle. Kündigungsandrohung wegen unserer Personalvertretungs-Tätigkeit, Probleme mit nicht korrekter Ausbezahlung der Überstunden bei der Feuerwehr.

Wien

Hoheitsverwaltung (Hauptgruppe I)

  • Wiener Berufsrettung: Bekämpfung der geplanten Reduktion von drei auf zwei Sanitäter, im Zuge dessen Besuch bei der Grünen Gesundheitssprecherin Eva Mückstein.
  • Kindergarten: Unser Antrag auf Aufstockung der Mittel aus der Personalvertretungs-Umlage für Zuschüsse zu Weihnachtsfeiern, pädagogische Tage, etc. … wurde angenommen. Unsere Forde­rung nach einer pädagogischen AssistentIn wird umgesetzt – allerdings leider nicht in unserem Sinn.
  • MA 11: Die KIV/UG hat hier Folgendes erreicht: Mehr Zeit für Leitungstätigkeiten der leitenden SozialarbeiterInnen-StellvertreterInnen. Finalisierung des Berufsgesetzantrages für SozialarbeiterInnen und SozialpädagogInnen. Ein C-4 Posten je Regionalstelle Soziale Arbeit (leider können aufgrund der magistratsweiten Vorgaben für die Besetzung noch nicht alle Posten besetzt werden). Umwandlung einer Entlassung (wegen Zeitbetruges) in eine einvernehmliche Kündigung.
  • MA 53: Speziell die von Schemabediensteten gewünschte flexible Arbeitszeit (erst mal inoffiziell) durchgesetzt.
  • Verwaltungsgericht: Unermüdliche Guerillaarbeit mit ausgelegten Magazinen und aufgehängten Plakaten, um die KIV/UG bekannter zu machen.
  • Fonds Soziales Wien: Jährliche Kollektivvertragsverhandlungen zu einem positiven Abschluss geführt, regelmäßige Kulturveranstaltungen, Informationen an die KollegInnen via unserer sogenannten „Klozeitung“ , die regelmäßig wiederkehrenden „KIV/UG im FSW“ Ausgaben, die Betriebsratszeitung „Sei Dabei“…

Krankenanstaltenverbund (Hauptgruppe II)

  • Taten statt Schweigen: Gemeinsame Protestaktion der Pflege bei der Verabschiedung von Reinhard Krepler gegen die Ausweitung der Pflegekompetenzen bei gleichzeitiger Abschaffung des bisherigen Turnussystems.
  • Implementierung einer Pflegeseite auf der KIV/UG-Homepage.
  • Die Thematisierung der Probleme rund um die Ausweitung der Pflegekompetenz im KAV wurde vor allem durch die KIV/UG betrieben. Einberufung von Versammlungen, Biju Onatt (SMZ-Ost) schrieb einen offenen Brief an Gesundheitsstadträtin Wehsely. Dies fachte erst den KAV-weiten Widerstand gegen diese Umstellungen an.
  • SMZ Süd: in Summe haben wir heuer vier Kündigungen verhindert.
  • Informationsveranstaltungen im Preyer’schen Kinderspital und SMZ-Ost zum Thema „Medizin und Pflege„.

Büro

Das KIV/UG-Büro hat viele der organisatorischen Aufgaben rund um die Wahlen und Plena übernommen, alle Folder und Plakate erstellt sowie die Wahlwerbeaktionen koordiniert, vorbereitet und personell unterstützt. Trotzdem konnte hier neben der intensivierten Betreuung der Facebookseite und des Twitteraccounts Folgendes erreicht werden:

  • Erstes KIV/UG-Jung Magazin und ‹35-Plenum.
  • Schwarzer Michel: Das Spiel um Arbeitsplatz und Pension. Weil das (Arbeits-)Leben ernst genug ist.
  • Magazin: Seit dem Juni 2014 hat das KIV/UG-Magazin ein neues Aussehen.
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