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Im Vorjahr hat sich die KMSfB (Kulturgewerkschaft) mit der Gewerkschaft der Gemeindebediensteten zusammengeschlossen. Der Grund: die Kulturgewerkschaft war ökonomisch alleine nicht mehr lebensfähig.
Niemandsland
Die KMSfB war bisher demokratiepolitisches Niemandsland. Die Funktionen wurden brav zwischen Schwarz und Rot ausgemauschelt. Die Mitglieder hatten darauf keinen Einfluss.
Dazu kam, dass wesentliche Berufsgruppen, wie Freiberufler (Veranstaltungstechniker, Filmschaffende, Physio- und ErgotherapeutInnen, MusikerInnen, AutorInnen u.s.w.) von dieser Gewerkschaft kaum arbeits- und sozialversicherungsrechtliche Hilfe zu erwarten hatten.
Ein positiver Nebeneffekt der Fusion mit der GdG in Wien: Erstmals gibt es auch in der KMSfB (in der GdG "Hauptgruppe VIII”) gewerkschaftliche Urwahlen. D.h., alle Mitglieder der KMSfB in Wien können die politische Zusammensetzung der Leitungsgremien mitzubestimmen.
Den Fuß in die Tür stellen
Die parteiunabhängige KIV (Konsequente Interessensvertretung) - in der GdG schon recht erfolgreich mit Mehrheiten im Jugend- und Sozialamt, im Preyer´schen Kinderspital, im Fonds Soziales Wien und seinen Töchtergesellschaften und bei der Wiener Gesundheitsförderung - wird auch versuchen, in der Kulturgewerkschaft den "Fuß in die Tür zu stellen”.
Wir haben nicht die Illusion, dass notwendige Veränderungen von heute auf morgen gelingen warden. Aber es ist höchste Zeit, diesen Prozess anzugehen.
Die KIV wird daher bei diesen Gewerkschaftswahlen antreten
Erstes Hindernis: wir brauchen 64 Unterstützungs-Unterschriften von KMSfB-Mitgliedern, um zur Wahl zugelassen zu werden. Leider sind viele Enttäuschte aus dieser Gewerkschaft wieder ausgetreten. Und die Adressen der KMSfB-Mitglieder bekommen wir erst nach der Zulassung zur Wahl.
Deshalb unsere Bitte an alle Noch-Mitglieder der KMSfB und an alle, die bereit sind, kurzfristig dieser Gewerkschaft beizutreten und dadurch unser Kandidaturprojekt zu unterstützen: Nehmt mit uns Kontakt auf und reden wir darüber. So, wie es ist, muss es nicht bleiben ...
Die KandidatInnen
Bis jetzt gibt es 5 KandidatInnen (4 Frauen, 1 Mann) und einige UnterstützerInnen, die eigens beigetreten sind. Besonderes Interesse herrscht bei den vielen prekär Beschäftigten und Freiberuflern im Bereich Kultur und TherapeutInnen.
Ich kann Beitritte einfach elektronisch weiterleiten und brauche dafür nur Namen, Adresse, Geburtsdatum, Profession und Branche. Eine Kopie der Anmeldung maile ich zu. Wenn nichts daraus wird, könnt ihr im Juni ja wieder austreten oder die Mitgliedschaft ruhen lassen.
Die Zeit drängt
Auf unserer Homepage werden wir ab nächster Woche KandidatInnen vorstellen und Beiträge veröffentlichen. Bitte auch an potentielle InteressentInnen weitergeben.
Leider drängt die Zeit. Neubeitritte müssen bis zum 10. März erfolgen. Für die Unterstützungs-Unterschriften haben wir noch bis Anfang April Zeit ...
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