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Das "Weihnachts-Wunder" für die MitarbeiterInnen der MA 10 Wiener Kindergärten - ein Verhandlungs-Ergebnis von 18 Millionen Euro zur Verbesserung von Einkommen und Rahmen-Bedingungen - gerät ins Wanken.
Mit Feber können wir uns zwar über mehr Einkommen freuen, doch die verhandelten "besseren" Rahmen-Bedingungen wie die Erhöhung der Vorbereitungs-Zeit, Kanzlei-Stunden, IBS-Zulage und die Abgeltung der pädagogischen Arbeit der AssistentInnen lassen auf sich warten.
Obwohl bei den LeiterInnen-Sitzungen im Jänner von Kollegen der Gewerkschaft verlautbart wurde, dass alles und sofort verrechnet werden kann.
Etwas voreilig, wie sich nun herausstellt!
Vielleicht, weil diese Kollegen auch nicht unmittelbar in der MA 10 tätig sind und die Gepflogenheiten der Abteilung nicht verinnerlicht haben. Doch wie auch immer - zurück bleibt Verwirrung und Unzufriedenheit!
Hat es doch ganze zwanzig Jahre gedauert, bis notwendige Änderungen für die MitarbeiterInnen der MA 10 eingeleitet wurden. Und das auch nur, weil wir mit unseren Anliegen an die Öffentlichkeit gegangen sind! Nach kurzer Freude über das Resultat unserer Bemühungen bleibt nun der bittere Beigeschmack, wieder auf die Wartebank gesetzt zu werden.
Selbst wenn wir wissen, dass unsere Leistungen nachbezahlt werden, ist es trotzdem äußerst unangenehm, ewig als BittstellerInnen leben zu müssen. Wir, die MitarbeiterInnen der Wiener Kindergärten, erbringen täglich qualitativ hochwertige Arbeit im Sinne der Kinder und deren Eltern.
Personal- und Ressourcen-Mangel werden seit Jahren auf Kosten der Gesundheit und des Arbeits-Einsatzes der KollegInnen kompensiert. Nun ist es an der Zeit, dass Verhandlungs-Ergebnisse raschest umgesetzt werden und damit den MitarbeiterInnen signalisiert wird, Ernst genommen zu werden.
Wir wissen, dass es nicht einfach ist, Arbeits- und Verrechnungs-Prozesse in einer Magistrats-Abteilung mit fast 7000 Beschäftigten umzusetzen, doch es hat auch mit Wert-Schätzung der arbeitenden Menschen zu tun, den zugesagten Verbindlichkeiten nachzukommen.
Dazu unsere Einschätzung:
Wir brauchen dringend eine funktionierende und voraus denkende Personalvertretung, welche mit der Dienstgeberin praktikable Umsetzungs-Methoden erarbeitet.
Die Arbeits- und Rahmen-Bedingungen sind keine Geste der Wohltätigkeit, sondern ein Akt der Gerechtigkeit. Nur eine an den Bedürfnissen orientierte Personal- und Gewerkschaftsvertretung wird mit der Dienstgeberin gemeinsam nachhaltige Verbesserungen im Interesse Aller schaffen können. Wo Menschen gewillt sind, aufeinander zuzugehen und ihre Differenzen zum Wohl der Allgemeinheit beizulegen, können auch friedliche und gerechte Lösungen gefunden werden.
Wie schon so oft an- und ausgesprochen:
Es geht nur gemeinsam!
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