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12-Stunden-Arbeitstag; Hypo; Gehalts­verhandlungen; Besoldungsreform; Alter und Gesundheit.

12 Stunden sind ein Arbeitstag?

Die generelle Zustimmung zu einem 12-Stunden-Arbeitstag ist ein Wahnsinn und wird Tür und Tor öffnen für Missbrauch.

Es gibt flexible Arbeitszeit-Vereinbarungen, aber die sind mit den Interessenvertretungen auszu­handeln. Mit der Zustimmung wird die Rechtslage völlig umgedreht.

Die Schuldenlast der Hypo

Noch ist völlig ungeklärt, wie sich das auf die Arbeitsverhältnisse auswirken wird. Gewerkschaften und Arbeiterkammer halten sich dazu diskret zurück. „Wir zahlen nicht für Eure Krise“ hat sich schon als falsch herausgestellt.

Wo bleibt der Aufschrei zum Hypo-Desaster? „Wir zahlen nicht für die Hypo!“

Gehaltsverhandlungen

sind ein Dauerbrenner. In den letzten Jahren wurde die volle Abgeltung der Inflation nicht erreicht – für 2013 wurde erst auf Druck der unabhängigen Gewerkschaften („Null Bock auf Nulllohnrunde“) eine Nulllohnrunde verhindert.

Besoldungsreform

Das große Geheimnis! Einstiegsgehälter sollen angehoben werden, die Kurve wird flacher. Wo soll die Einsparung herkommen? Wieder einmal aus der Optimierung der Personalressourcen…

Und – alles wird leistungsbezogen sein. Bei der praktizierten Art der MitarbeiterInnenbeurteilung – es gibt keine inhaltliche Einspruchsmöglichkeit – bleibt die Leistungsbeurteilung Willkür und ein Disziplinierungsinstrument.

Alter und Gesundheit

Wir alle wollen im Alter gesund sein und bleiben. Im Magistrat gibt es derzeit keine Altersteilzeit. Dabei wäre das ein sinnvolles Instrument, um Wissen zu erhalten und MitarbeiterInnen langsam und mit der nötigen Achtung eine Reduzierung der Arbeitszeit zu ermöglichen.

Auf die Arbeitsbedingungen und die Personalressourcen ist unbedingt mehr zu achten. Nur so können Überbelastung, Stress und Burn Out vermieden werden.

Gesundheitsprogramme alleine nützen da wenig. Wir wollen belastende Bedingungen nicht aushalten – wir müssen sie vermeiden!

Wenn Du willst, dass in diesen Punkten die Mehrheitsfraktion keine absolute Entscheidungsgewalt hat, Verhandlungen nicht im Geheimen stattfinden und uns Ergebnisse aus einer intransparenten Zusammen­arbeit zwischen Stadtregierung und Mehrheitsfraktion nicht nur bereits beschlossen präsentiert werden, dann…

Unterstütze uns bitte: Liste 2, KIV/UG

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