Gewerkschaften haben einen sozialen Auftrag. Sie sind dazu da, KollegInnen, die in Notlagen geraten sind, zu helfen. Dies nicht nur in arbeitsrechtlichen Dingen, sondern auch bei persönlichen Notlagen. Das ist gut und richtig so und wird von unserer Gewerkschaft in der Hauptgruppe 1 sehr ernst genommen.

Fraktionsübergreifend wurde beschlossen, mit dem Verein „Bright Eyes“ einen Fonds zu schaffen, der KollegInnen finanziell unter die Arme greift. Dazu werden fleißig Spenden gesammelt, in mühevoller kreativer Arbeit von KollegInnen ehrenamtlich kleine Geschenke hergestellt und mit den Arkadengesprächen auch eine Charityaktion veranstaltet, deren Reinerlös in diesen Verein fließt, welcher dann zu 100 Prozent denjenigen, die in Not geraten sind, zu Gute kommen.

Die Gründung des Vereines war ein lang gehegter Wunsch unseres Hauptausschusses und dessen Vorsitzenden, Norbert Pelzer, und konnte, nach längerem Hin- und Her, mit der im Innenministerium situierten Vereinsbehörde rechtlich auf eine einwandfreie Basis gestellt werden. Dies ist insofern wichtig, weil die Verteilung der Gelder einen transparenten Hintergrund hat und die Voraussetzungen für eine Unterstützung klar formuliert sind.

Nun gibt es diesen Verein schon einige Jahre und die Zahl der KollegInnen, denen geholfen werden konnte, steigt jährlich. Auch heuer wurde wieder bei den Arkadengesprächen fleißig gesammelt, um den Fördertopf möglichst fett zu gestalten. Der Dank dafür gilt all jenen, die sich in den Dienst dieser guten Sache gestellt haben und den Verein damit mit Leben, sprich Geld, erfüllen. Dies gilt gleichermaßen für die kreativen KollegInnen, wie auch für all jene, die bei den Arkadengesprächen anwesend waren und gespendet haben. Das ist gelebte Solidarität.

Es ist gewiss nur ein kleiner Schritt gewerkschaftlicher Arbeit – aber auch kleine Schritte können helfen.

Grafik: Jcomp / Freepik

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