Sich witterungsadäquat und der Jahreszeit angemessen zu kleiden, ist niemandem in die Wiege gelegt. Es handelt sich um einen Prozess, der spätestens mit der Adoleszenz abgeschlossen sein sollte. Manchmal ist diese Fähigkeit auch Untersuchungsgegenstand in Sachwalterschaftsverfahren oder beim Bezug von Pflegegeld.
Umso mehr erstaunt, dass dies einmal eine Frage werden könnte, die uns dienstlich berührt und uns an den Fähigkeiten der Dienstgeberin zweifeln lässt.
Kurz zusammengefasst: Das Marktamt hat nicht nur eine tolle Stadträtin, sondern auch einen neuen Abteilungsleiter. Neu ist auch die Dienstbekleidung, schön rot und aus der Ferne schon gut erkennbar. Unbestätigte Gerüchte legen der Fr. Stadträtin den Satz „auf den Märkten soll es rot blitzen“ in  den Mund. Die ursprüngliche Dienstkleidung ist grau und soll nicht mehr getragen werden. Blöd nur, dass die Sommerdienstkleidung noch nicht geliefert wurde und es schon mehrmals 30 Grad hatte. Und der Magistrat wäre nicht der Magistrat und die Ulli wäre nicht die Ulli, wenn es nicht trotzdem rot blitzt. Die „Marktamtler“ tragen jetzt ein Wintergilet (rot mit neuem Logo) und schwitzen der Lieferung der Sommerdienstkleidung entgegen.
Unserer Anfrage an den Bedienstetenschutz und den verhaltensoriginellen, abteilungsleitenden Aufstiegskanzleibeamten der MA 59 haben bisher keine wahrnehmbaren Reaktionen ausgelöst.

Für Abteilungsleiter mit ausgeprägter Lesekompetenz würde ein Blick auf die Waschmarke reichen.

Saugfähigkeit und sommerlicher Tragekomfort „inklusive“…

Ein weiteres unbestätigtes Gerücht besagt, dass die Sommerdienstkleidung der „Badewaschln“ in den Wiener Bädern mit Ende Oktober/Anfang November geliefert wird ;). Bis dahin behilft man sich mit dem, was gerade zur Verfügung steht – Beispielfoto untenstehend.

Euer Distel Team

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