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Die Dienstgeberin verkauft sie gerne als Belohnung – die Überstunden. Ein Zuckerl, das „gewährt“ wird. Manchmal auch angeordnet. Trotzdem muss für die Überstunden angesucht werden.

Feine Sache, könnte mensch sagen, wer verdient nicht gerne mehr? Und wer sich einmal an mehr Geld gewöhnt hat, gibt das nur ungerne wieder auf.

Aber sind Überstunden wirklich so eine Belohnung? Mitnichten. Die Dienstgeberin erspart sich damit eine Menge Beschäftigte und damit Geld. Wir Bedienstete leisten mehr und bekommen dafür Geld – das versteht sich ja von selbst und sollte nicht als „Glücksfall“ verkauft werden. Die Praxis sieht anders aus – das Damoklesschwert der Streichung, der Kürzung von Überstünden – manchmal auch als Akt der Willkür – schwebt über der Arbeit.

Die Gewerkschaft hat es schwer, einen eindeutigen Standpunkt zu vertreten. Will sie mehr Arbeitsplätze erreichen und fallen dadurch Überstunden für KollegInnen weg, wird sie wenig Dank ernten.

Ein gangbarer Weg wäre vehement für bessere Einkommen zu sorgen, damit auch ohne Überstunden ein angenehmes Leben leistbar ist. Oder glaubt irgendjemand, dass sich die Menschen um Überstunden anstellen, wenn sie genug verdienen?

Eher nicht, wenn sie mit dem Einkommen auskommen.

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