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Wie ist das mit der Wertschätzung im Gesundheitsverbund? Ein Auszug aus dem Leitbild des Gesundheitsverbundes:

Wir begegnen einander mit Wertschätzung, Respekt und Toleranz. Wir handeln eigenverantwortlich, kreativ und leistungsorientiert.
Unsere leitenden Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind sich ihrer Managementverantwortung bewusst. Sie führen partizipativ, fördern interdisziplinäre Zusammenarbeit sowie optimale Leistungserbringung und Eigenverantwortung. Personalentwicklung ist eine Kernaufgabe jeder Führungskraft. Nachwuchsförderung hat einen hohen Stellenwert. Wir legen Wert auf qualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und ermöglichen Aus-, Fort- und Weiterbildung.
Wir bieten unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern Aufstiegschancen, vielfältige Einsatzbereiche sowie Schutz und Sicherheit bei der Aufgabenerfüllung in einer großen Unternehmung der Stadt Wien.
Wir bekennen uns zur umfassenden betrieblichen Gesundheitsförderung

Wertschätzung im Gesundheitsverbund: Leitbild versus Realität

Wenn man sich das Leitbild des Gesundheitsverbundes anschaut, freut man sich zunächst über das Bekenntnis zum Umgang mit seinen MitarbeiterInnen. Leider schaut die Realität oft sehr anders aus. Natürlich gibt es auch Vorgesetzte, die dieses Leitbild bewusst leben, aber leider häufen sich die negativen Erfahrungen.

Wenn wir als PersonalvertreterInnen durch unsere Häuser gehen und mit den MitarbeiterInnen reden, stellen wir fest, dass vor allem die psychische Belastung enorm gestiegen ist. Viele MitarbeiterInnen berichten von diskriminierendem und verachtendem Umgang von Vorgesetzten. In einigen Fällen haben wir auch schon das Wort „Mobbing“ gehört. Oft handelt es sich natürlich „nur“ um Konflikte und wir können beratend zur Seite stehen.

Was wir als PersonalvertreterInnen aber nicht verstehen können, ist, warum Vorgesetzte in vielen Fällen so reagieren. Wurden sie zu wenig geschult? Fehlt ihnen die nötige soziale Kompetenz? Oder haben sie einfach zu wenig Unterstützung von ihrem eigenen Vorgesetzten?

Wenn die Dienstgeberin permanent auf die Psyche der MitarbeiterInnen hämmert, aber parallel dazu „gesundheitsfördernde Maßnahmen“ anbietet, bringt das wenig. Die MitarbeiterInnen sind zwar optisch gesund aber psychisch überlastet. Stress ist mit Sicherheit kein guter Begleiter bei der Arbeit!

Der Gesundheitsverbund gibt viel Geld für MitarbeiterInnenbefragungen aus. Natürlich befürworten wir das!  Aber was passiert nach diesen Umfragen? Welche Konsequenz zieht man daraus?

Als PersonalvertreterInnen und als GewerkschafterInnen ist es unsere Verpflichtung, diesen Fragen nach zu gehen und die Antworten von unserem Management zu verlangen.

Eines ist uns klar: Für uns seid ihr keine anonymen Nummern, sondern unsere KollegInnen!

Wir haben für euch immer ein offenes Ohr! Unsere AnsprechpartnerInnen sind per Mail oder telefonisch für dich erreichbar. Auch in den Häusern ist die KIV-Personalvertretung für dich da.

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