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Operationsassistenz ist kein Pflegeersatz!

9. März
1 Min. Lesezeit
Ein Team von medizinischen Fachberufen im OP

Für klare Berufsgrenzen im Wiener Gesundheitsverbund (WiGev)


Der Personalmangel im Gesundheitswesen darf nicht auf dem Rücken der Operationsassistent*innen gelöst werden. Operationsassistenz ist ein eigenständiger, gesetzlich geregelter Gesundheitsberuf nach dem Medizinische Assistenzberufe-Gesetz. Pflege ist im Gesundheits- und Krankenpflegegesetz geregelt. Zwei Gesetze. Zwei Berufe. Zwei Kompetenzprofile.

 

Was wir klarstellen:


  • Operationsassistenz arbeitet im Hochrisikobereich OP

  • Verantwortung für Sterilität, Geräte und Patient*innensicherheit

  • Technische und organisatorische OP-Kompetenz

  • Keine pflegerische Berufsdefinition

  • Röntgen- und Gipsassistenz braucht eine klare fachliche Aufsicht

  • Aufgaben können weiterhin nur durch Ärzt*innen delegiert werden

 

Was wir nicht akzeptieren:


  • Einsatz als „Pflegenotlösung“

  • Verwischung gesetzlicher Berufsgrenzen

  • Mehr Verantwortung ohne faire Einstufung

  • Verdecktes Lohndumping durch falsche Zuordnung

  • Arbeitsverdichtung auf Kosten der Sicherheit

 

Pflege ist Pflege. Operationsassistenz ist Operationsassistenz. Beides ist unverzichtbar – aber nicht austauschbar.

 

Wir fordern für die Operationsassistenz:


  • Klare gesetzliche und organisatorische Abgrenzung

  • Richtige dienstrechtliche und faire Einstufung

  • Keine verpflichtende Übernahme pflegerischer Tätigkeiten außerhalb des Berufsbildes

  • Respekt, Anerkennung und faire Bezahlung

 

Patient*innensicherheit braucht klare Zuständigkeiten.


Qualität braucht Professionalität.


Berufsrechte sind nicht verhandelbar.


Starke Berufe brauchen starke Gewerkschaften.

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