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In Leitbildern vorgeschriebene Werte sind Worte, denen erst Leben eingehaucht werden muss.

Ein Leitbild, mit durchwegs sinnvollem Inhalt, kann allein durch seine Verschriftlichung nicht lebendig werden. Papier ist geduldig.

Um den Wert von Menschen zu schätzen bedarf es der Tat. Es braucht einen Vorsatz, sich redlich zu bemühen, täglich aufs Neue wertschätzend miteinander umgehen zu wollen. Es braucht das zeitweise Scheitern, um zu erkennen, wo das Bemühen verändert oder verstärkt werden kann. Es braucht Fehlertoleranz für dieses Scheitern sich selbst und anderen gegenüber, weil diese Toleranz selbst Wertschätzung für den legitimen Irrtum darstellt.

Ein Leitbild zu erstellen, allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zur Kenntnis zu bringen, seine Einhaltung zu fordern und zu beurteilen, ist öffentlichkeitswirksam vorbildlich.

Praxiswirksam ist es jedoch nicht.

Vereinzelt irren bereits Vorbilder herum. Es wäre wünschenswert, dass das Leitbild und insbesondere die Wertschätzung von allen Leitungspersönlichkeiten im alltäglichen Umgang mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern gelebt wird.

Was du in anderen Menschen entzünden willst, muss erst in dir selbst brennen.

(Dale Carnegie)

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